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Der Fokus des Filmes liegt auf den Spendenplakaten von "Hilfsorganisationen". Die Organisationen sind zu unterschiedlichem Grad von missionarischen, religiösen, humanitären und entwicklungspolitischen Motiven geprägt. Die meisten NGO wurden in den 1950er Jahren gegründet, wobei die kirchlichen Hilfswerke durch ihren Vorläufer der Missionsarbeit auf eine längere Vorgeschichte aufbauen. |
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Es wurde nicht nur missioniert, sondern die MissionarInnen gründeten auch Projekte im sozialen und medizinischen Bereich, die NGO fortsetzten. Als Ziele der Entwicklungszusammenarbeit werden u.a. Armutsbekämpfung, Existenzsicherung, Verbesserung der Gesundheitsversorgung gesehen. Die Plakate der Organisationen haben die größte Außenwirkung und erreichen durch ihre öffentliche Position auf Straßen und Bahnhöfen die meisten Menschen. Während einige Organisationen besonders präsent sind mit ihrer Plakatwerbung, halten sich andere aus unterschiedlichen Gründen eher zurück. Das liegt zum einen an der unterschiedlichen Abhängigkeit einzelner Organisationen von Spenden, zum anderen möglicherweise aber auch an einem reflektierten Umgang mit Bildmaterial. In den letzten Jahrzehnten hat ein Wandel in den Darstellungsweisen stattgefunden. In unserer Analyse beziehen wir die Brüche und Kontinuitäten dieser Entwicklung mit ein. Einige der Organisationen engagieren sich neben der Projekt- und Programmförderung in Ländern des Südens zunehmend in der Bildungs-, Öffentlichkeits- und Advocacyarbeit in Deutschland. Wir behandeln in unserem Dokumentarfilm jedoch die Spendenplakate als Teil der Öffentlichkeitsarbeit. |
