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Eingebettet in die generelle Debatte um Eigenes und Fremdes, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, soll die Diskussion um die Plakate zeigen, wie auch ein Diskurs von Weißen sozialen Organisationen Träger von diskriminierenden und einengenden Stereotypen sein kann. Während wir der Frage nachgehen, was und wer auf den Plakaten nicht gezeigt wird, kommen wir auf das Weiße Selbstbild von "Hilfsorganisationen" und deren Einfluss auf Wahrnehmungen von kolonialen und gegenwärtigen Machtverhältnissen zu sprechen. Interviews mit KosumentInnen der Werbung in Bahnhöfen und auf der Straße können widerspiegeln, wie die Plakate auf sie wirken und welche Assoziationen sie hervorrufen. Interviews mit ExpertInnen hingegen geben uns die Möglichkeit, die Bilder in ihrer Komplexität zu erfassen, sie in eine Geschichte von Kolonialismus und Rassismus einzubetten und damit Probleme und Gefahren ihrer Verwendung zu diskutieren. |
